Depeche Mode MP3 by Lulubriga-Records
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Depeche Mode ganz groß in Hamburg

Ein Konzert, welches in die Bandgeschichte eingehend wird: Das Open-Air Konzert von Depeche Mode am 01.07.09 in der Hamburger HSH Nordbank Arena (früher AOL Arena) im Hamburger Volkspark.

Rund 40.000 Zuschauer verfolgten ein grandioses Konzert, welches mit Sicherheit zu einem der besten Konzerte der Bandgeschichte gehört. 2 Stunden mit bestem Sound und den fettesten Bässen der Welt verwandelten die Arena in einen Partytempel. Damit wurde auch schnell die schreckliche Vorgruppe "Motor" vergessen, die mit reiner Sequenzermusik und einigen Drum & Bass Sounds versuchten etwas zu reissen. Die "Buh"-Rufe am Ende zeigten deutlich was die angereisten DM-Fans davon hielten.

In Kürze werden wir hier einige Fotos (hunderte) des Konzertes veröffentlichen

Die Setlist:


Setlist:
In Chains
Wrong
Hole To Feed
Walking In My Shoes
It's No Good
A Question Of Time
Precious
Fly On The Windscreen
Little Soul
Home
Come Back
Peace
In Your Room
I Feel You
Policy Of Truth
Enjoy The Silence
Never Let Me Down Again



Stripped
Master And Servant
Strangelove



Personal Jesus
Waiting For The Night (Bare Version)

Konzert-Kritik

Einfach unverwechselbar: Depeche Mode in Hamburg

Das ist unbestritten ein Höhepunkt im Konzertjahr 2009: Drei Konzerte spielen die legendären Synthie-Popper von Depeche Mode live im Norden, zwei davon Anfang November in Bremen und Hannover und ein Open Air am 1. Juli 2009 in Hamburg, präsentiert von NDR 2 und N-JOY. Nach einer Erkrankung von Sänger Dave Gahan - Ärzte entdeckten bei ihm durch Zufall einen bösartigen Blasen-Tumor, der sofort entfernt wurde - musste der Termin um einen Monat verschoben werden. Doch schon bald gab es Entwarnung: Dem charismatischen Sänger ging es schnell wieder besser, und die Band konnte ihre aktuelle Tournee fortsetzen. Unsere Reporterin Steffi Hornig konnte sich davon überzeugen, dass Dave Gahan nichts an Spielfreude eingebüßt hat. Hier ihre Kritik.


Kraftvoll, energiegeladen, ausdrucksstark, voll da: Dave Gahan steht nicht auf der Bühne, er regiert sie. Nur sechs Wochen, nachdem die Ärzte bei ihm einen bösartigen Tumor entfernt haben, strotzt er anscheinend nur so vor Lebensfreude. Durchtrainiert und ganz in Schwarz und Silber wirbelt er über die Bühne, zelebriert seinen legendären Hüftschwung, und der schwarze Kajal unter den Augen gibt seiner Mimik etwas Dramatisches. Dave Gahan ist unumstritten der schillernde Mittelpunkt von Depeche Mode.

Die Band eröffnet die Show mit zwei Songs vom neuen Album: "In Chains" und "Wrong", der ersten Single von "Sounds Of The Universe". Es folgen viele Songs aus verschiedenen Phasen der Bandgeschichte, wie "Hole to Feed", "Walking in My Shoes", "It's No Good", "Precious", "Home", "Comeback", "Peace", "In Your Room", "I Feel You", "Policy Of Truth", "Enjoy The Silence", "Never let me Down Again".


Seit fast 30 Jahren liefert Dave Gahan mit Martin Gore und Andrew Fletcher zusammen einen unverwechselbaren Sound. Sie gehören zu den prägenden Bands der Achtziger. Mehr als 14 Millionen Menschen haben sie schon live auf der Bühne gesehen – und allein in Hamburg sind an diesem Abend noch mal 40.000 dazu gekommen. Depeche Mode haben eine treue Fan-Gemeinde, die mit jedem der zwölf Alben gewachsen ist. Und die gehen bei jedem Song mit. Bis in die letzte Reihe oben auf den Rängen stehen die Fans und Winken und Klatschen. Als Gitarrist Martin Gore den Song "Home" anstimmt, verbreitet sich eine fast schon andächtige Stimmung.


Eine riesige LED-Kugel schwebt über den Musikern und strahlt in intensiven Farben. Als sich die Dämmerung über die Arena am Volkspark legt, ist die Bühne in blaues Licht getaucht und künstliche Blitze zucken durch das Stadion. Die düstere Grundstimmung in den Songs kommt jetzt voll zur Geltung – erst bei Dunkelheit entwickeln Depeche Mode ihre ganze Strahlkraft. Gefeierte Zugaben sind "Stripped", "Master And Servant", "Strange Love", "Personal Jesus" und "Waiting For The Night". Nach zwei Stunden überlassen Depeche Mode die Bühne der Nacht.


Quelle: Steffi Hornig NDR2


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